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Pferdefütterung im Winter: So unterstützen Sie Ihr Pferd in der kalten Jahreszeit

Sinken die Temperaturen, steigt der Energiebedarf Ihres Pferdes. Kälte, weniger Bewegung auf gefrorenen Böden und der fehlende Zugang zu frischem Weidegras verändern die Fütterung grundlegend. Wer die Winterfütterung bewusst anpasst, unterstützt Wärmehaushalt, Gewicht und Wohlbefinden über die kalte Saison. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei der Pferdefütterung im Winter ankommt – von Heu als Wärmequelle über Mineralien bis zu wertvollen Ölen.

Warum die Fütterung im Winter anders aussieht

Im Winter muss der Pferdekörper mehr Energie aufwenden, um die Körpertemperatur zu halten. Gleichzeitig fällt mit dem Weidegras die wichtigste frische Futterquelle weg, und der Bewegungsanteil sinkt oft. Daraus ergeben sich drei Schwerpunkte: eine ausreichende Versorgung mit strukturreichem Raufutter, ein ausgeglichener Mineral- und Vitaminhaushalt sowie eine bedarfsgerechte Energiezufuhr – immer abgestimmt auf Alter, Gewicht und Arbeitspensum des einzelnen Pferdes.

Heu als Basis: Raufutter wärmt von innen

Heu ist im Winter das Herzstück der Fütterung. Bei der Verdauung von strukturreichem Raufutter entsteht im Darm Wärme – Raufutter wirkt damit wie eine Heizung von innen. Achten Sie deshalb auf eine durchgehende, ausreichende Heuversorgung in guter Qualität. Eine Heuraufe oder ein Heunetz sorgt dafür, dass Ihr Pferd langsamer und gleichmässiger frisst, Fresspausen verkürzt werden und weniger Futter verloren geht. Die passende Grundlage dafür finden Sie im Sortiment Pferdefutter.

Wasser: auch im Winter unverzichtbar

Im Winter wird die Wasseraufnahme leicht unterschätzt – dabei trinken viele Pferde bei eiskaltem Wasser zu wenig, was die Verdauung von trockenem Heu erschwert. Bieten Sie nach Möglichkeit temperiertes, frostfreies Wasser an und kontrollieren Sie Tränken und Eimer mehrmals täglich auf Eisbildung. Eine gute Wasserversorgung unterstützt eine reibungslose Verdauung der grossen Heumengen, die im Winter aufgenommen werden.

Mineralien und Vitamine: ausgleichen, was im Heu fehlt

Mit dem Wegfall von frischem Weidegras sinkt die natürliche Zufuhr bestimmter Vitamine und Spurenelemente. Heu allein deckt diese nicht immer vollständig ab. Ein hochwertiges Mineralfutter rundet die Winterration mit Calcium, Magnesium, Zink und weiteren Elementen ab und unterstützt so die Versorgung über die gesamte Stallsaison. Eine passende Auswahl finden Sie in unserer KategorieVitamine & Mineralien für Pferde.

Mash: warme Mahlzeit für kalte Tage

Ein eingeweichtes Mash ist im Winter eine beliebte Ergänzung. Warm angerührt liefert es zusätzliche Flüssigkeit und lässt sich gut von Pferden aufnehmen, die trockenes Futter zögerlich fressen. Gerade an besonders kalten Tagen oder für ältere Pferde mit empfindlicher Verdauung kann eine warme Portion eine sinnvolle Abwechslung sein. Weitere ergänzende Futtermittel finden Sie in unsererNahrungsergänzung für Pferde.

Öle und Samen: Energie und Unterstützung im Fellwechsel

Hochwertige Öle wie Leinöl liefern konzentrierte Energie und wertvolle Omega-Fettsäuren – praktisch für Pferde, die im Winter ihr Gewicht halten sollen. Leinsamen und andere Samen bringen zusätzlich Struktur und pflanzliche Inhaltsstoffe ein. Gerade im Übergang zum Winter, wenn das dichte Winterfell wächst, schätzen viele Halter diese Ergänzung zur Unterstützung von Haut und Fell. Eine Übersicht bietet unsere KategorieSamen & Öle für Pferde.

Kräuter als natürliche Begleitung durch den Winter

Ausgewählte Kräuter runden die Winterration auf natürliche Weise ab. Manche Mischungen werden zur allgemeinen Unterstützung des Wohlbefindens in der kalten Jahreszeit geschätzt, andere begleiten die Verdauung des strukturreichen Winterfutters. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Gabe als Ergänzung, nicht als Ersatz für das Grundfutter. Stöbern Sie dazu in unserer Auswahl anKräutern für Pferde.

Gewicht im Blick behalten

Unter dem dichten Winterfell sind Veränderungen am Körper schwer zu erkennen. Tasten Sie Ihr Pferd deshalb regelmässig ab, um Gewichtsveränderungen frühzeitig zu bemerken. Nimmt ein Pferd im Winter ab, lässt sich die Ration über Raufutter, Öle oder energiereichere Komponenten anpassen. Leichtfuttrige Pferde wiederum profitieren von einer kontrollierten Energiezufuhr. Eine schrittweise Anpassung schont dabei stets die Verdauung.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

  • Durchgehend ausreichend Heu in guter Qualität anbieten – es wärmt von innen.

  • Frostfreies, temperiertes Wasser bereitstellen und Tränken auf Eis kontrollieren.

  • Mineralfutter ergänzen, um fehlende Vitamine und Spurenelemente auszugleichen.

  • Ein warmes Mash als zusätzliche Flüssigkeits- und Energiequelle nutzen.

  • Gewicht regelmässig durch Abtasten kontrollieren und die Ration anpassen.

Mit einer durchdachten Winterfütterung begleiten Sie Ihr Pferd gut durch die kalte Jahreszeit. Das passende Futter, hochwertige Ergänzungen und natürliche Kräuter finden Sie gebündelt in unserenPferdeprodukten – versandkostenfrei ab CHF 120.-.

Häufige Fragen zur Pferdefütterung im Winter

Wie oft sollte ich mein Pferd im Winter füttern?

Im Winter sollte Ihr Pferd möglichst durchgehend Zugang zu Raufutter haben. Lange Fresspausen belasten den Magen und reduzieren die Wärmeproduktion im Darm. Verteilen Sie das Heu deshalb auf mehrere Portionen über den Tag oder bieten Sie es über ein Heunetz an, damit Ihr Pferd langsamer und gleichmässiger frisst.

Warum ist Heu im Winter so wichtig?

Heu ist im Winter die wichtigste Wärmequelle für Ihr Pferd. Bei der Verdauung von strukturreichem Raufutter entsteht im Darm Wärme, die den Körper von innen heizt. Eine durchgehende, ausreichende Heuversorgung in guter Qualität unterstützt damit sowohl den Wärmehaushalt als auch eine geregelte Verdauung.

Soll ich meinem Pferd im Winter warmes Mash füttern?

Ein warm angerührtes Mash ist im Winter eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt aber nicht das Grundfutter. Es liefert zusätzliche Flüssigkeit und wird gerade von älteren Pferden oder solchen, die trockenes Futter zögerlich aufnehmen, gut angenommen. Als gelegentliche warme Mahlzeit bringt es an besonders kalten Tagen Abwechslung in die Ration.

Wie verhindere ich, dass mein Pferd im Winter zu wenig trinkt?

Bieten Sie Ihrem Pferd im Winter temperiertes, frostfreies Wasser an und kontrollieren Sie die Tränken mehrmals täglich auf Eis. Viele Pferde trinken bei eiskaltem Wasser zu wenig, was die Verdauung der grossen Heumengen erschwert. Eine gute Wasserversorgung ist deshalb auch in der kalten Jahreszeit unverzichtbar.

Braucht mein Pferd im Winter zusätzliche Mineralien?

Ja, im Winter ist eine Ergänzung mit Mineralien meist sinnvoll. Mit dem Wegfall von frischem Weidegras sinkt die natürliche Zufuhr bestimmter Vitamine und Spurenelemente, die Heu allein nicht immer vollständig abdeckt. Ein hochwertiges Mineralfutter rundet die Winterration ab und unterstützt die Versorgung über die gesamte Stallsaison.